Fleischerei Jungmann-Maschmann

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Appetit?

Haben sie Appetit auf die Produkte unserer Fleischerei bekommen?
Auf der Seite "Preisliste" finden sie eine Übersicht über unser leckeres Sortiment.

Chronik des Betriebs

Begleiten sie uns auf einer Reise durch die Geschichte der Fleischerei Jungmann-Maschmann.

Wilhelm Jungmann

1906

Am 23. Mai 1906 geboren, erlernt Wilhelm Jungmann den Schlachterberuf in Rommelshausen (bei Stuttgart). Zünftig ging es nach der Lehre auf die Wanderschaft nach Mannheim, Frankfurt am Main, Koblenz und schließlich nach Hamburg-Bergedorf, wo er allein 6 Jahre in der Schlachterei "Mosenhauer" tätig war.

1932

1932 legte Wilhelm Jungmann in Altona die Meisterprüfung ab. Am 12. Februar heiratet er Frieda Ralf und macht sich fünf Tage danach, am 17. Februar, am Mühlendamm 94 selbstständig. Das Geschäft florierte dank der Tüchtigkeit und Strebsamkeit des jungen Meisterehepaares, so dass eine schöne Zukunft vor ihnen zu liegen schien.
Das Geschäft am Mühlendamm 94
Familie Jungmann Leider wollte das Schicksal es anders, denn 1944 fiel der gesamte Betrieb einem Luftangriff zum Opfer. Familie Jungmann, die übrigens am 14. November 1936 mit der kleinen Hanne-Lore Zuwachs bekam, wurde nach Travemünde evakuiert, worauf Wilhelm Jungmann nach Russland eingezogen und seine Frau Kriegsdienst verpflichtet wurde. Gleich nach Kriesschluß zog es ihn und seine Familie wieder zurück nach Hamburg, wo er 1945 Teilhaber des Kollegen Hinderer und zwei Jahre später Kompanion von Karl Voß wurde.

1952

Das Ziel der alleinigen Selbstständigkeit konnte Familie Jungmann erst im April 1952 wieder verwirklichen, indem sie das Geschäft in Hamburg Stellingen, in der Lutherothstraße 104 kaufte. Auch dieser Betrieb, dem ein gutgehender Großhandel angegliedert wurde, nahm eine glückliche Entwicklung und erfreute sich in der ganzen Umgebung eines guten Rufes.
Geschäft in der Lutherothstraße 104
Auch während der nächsten Jahre florierte das Geschäft gut. Auf vielfachen Wunsch wurden in dieser Zeit Versuche durchgeführt, Wurst nur mit Kalb- und Rindfleisch herzustellen. 1963 wurde Wilhelm Jungmann, der jahrelang unter Diabetis litt, schwer krank und konnte daher immer seltener in seinem Geschäft tätig werden, so dass man beschloss, den Laden zu verkaufen. Das geschah am 1. März 1964.
Betrieb in der Pinneberger Straße Da aber der rastlose Fleischermeister immer wieder nach einer Arbeit drängte, und er sich noch nicht zur Ruhe setzen wollte, wurde ein neuer Betrieb in der Pinneberger Straße gegründet, jedoch viel kleiner als das Geschäft in der Lutherothstraße. Hier spezialisierte er sich auf die schweinefleischfreie Wurst, die hauptsächlich für die Gemeinde der Adventisten gedacht war. Aus dem Ladengeschäft wurde eine Versandschlachterei mit Kunden in ganz Deutschland.
Leider ging es mit der Gesundheit des noch rüstigen Meisters immer weiter bergab, so dass er sich nur noch vereinzelt der Arbeit widmen konnte. Notgedrungen musste der Schwiegersohn, Werner Maschmann, immer häufiger für ihn einspringen, was ihm anfänglich große Schwierigkeiten bereitete, die er jedoch durch die tatkräftige Unterstützung seitens Frieda Jungmann und seiner Frau Hanne-Lore bestens bewältigen konnte.
Unerwartet, jedoch lange erahnt, verschied Wilhelm Jungmann am 27.10.68. Der Verlust war außerordentlich schmerzlich, zumal auch die Existenz von Familie und Firma auf dem Spiel stand. Kurzentschlossen legt darauf seine Tochter Hanne-Lore ihre Gesellen- und im Anschluss daran ihre Meisterprüfung ab, um den Betrieb weiterführen zu können. In Anbetracht der schwierigen Lage gab es natürlich große Probleme, die aber letztendlich "meisterlich" gelöst wurden. Inhaber der Firma war damit Frieda Jungmann, die Geschäftsleitung oblag Hanne-Lore Maschmann. Der Versand wurde erheblich ausgebaut. 1975 verstarb sehr plötzlich auch Frieda Jungmann, so dass jetzt das Ehepaar Maschmann ganz alleine vor allen Problemen stand, die es aber (fast) immer bestens zu lösen wusste.